Aktuelles aus der Schule



Achtung: Suchtgefahr
Seit Mai 2016 sind wir mit unserer ersten von drei Töchtern Teil dieser Schule – und was wir hier jedes Jahr erleben dürfen, ist alles andere als selbstverständlich.
Jedes Jahr im März stehen die Theaterstücke der 8. Klassen auf dem Programm, im September folgen die Aufführungen der 12. Klassen. Und alle zwei Jahre kommt noch ein ganz besonderes Highlight dazu: das Oberstufen-Musikprojekt.
Zum ersten Mal habe ich im März 2023 das 8.-Klass-Stück Anatevka meiner ältesten Tochter gesehen – und da ist es passiert: seitdem bin ich süchtig. Anders kann man es nicht sagen. Kein Stück lasse ich mir mehr entgehen, und ich habe fest vor, mir auch in Zukunft keines mehr entgehen zu lassen.
Leider habe ich in meiner eigenen „Schullaufbahn als Muddi“ insgesamt 13 Stücke verpasst – DREIZEHN!!! Sechs aus der 8. Klasse und sieben aus der 12. Klasse. Und das schmerzt, denn diese Momente kommen nicht zurück.
Von der „Trumanshow“ 2016 wird heute, 10 Jahre später, immer noch geschwärmt! Alle, die 2023 „(R)evolution“ nicht gesehen haben, tun mir echt leid!
Wer sich diese Aufführungen entgehen lässt, verpasst etwas ganz Besonderes. Es ist ein Geschenk, was hier an unserer Schule entsteht – getragen von engagierten LehrerInnen und beeindruckenden SchülerInnen, die mit Herzblut, Kreativität und Mut etwas auf die Bühne bringen, das man so schnell nicht vergisst.
Wenn ihr eure Kinder in der Unterstufe habt und genau wie ich erst damit anfangt, wenn euer eigenes Kind das 8.-Klass-Stück aufführt, werdet ihr verstehen, was ich euch sagen möchte!
Aktuell läuft wieder ein Oberstufen-Musikprojekt – und ich kann nur sagen: Geht hin. Schaut es euch an. Wirklich. Ihr werdet euch sonst in einigen Jahren echt ärgern!
Selbst Tage nach der Aufführung habe ich direkt wieder Gänsehaut, wenn ich jemandem von dem Stück erzähle… Das ist mal eine wirklich gute Sucht.


Der neue Ameisenlehrpfad in Evinghausen-Uptrup
Wer durch die Wälder bei Evinghausen geht, nimmt oft ein leises Krabbeln auf dem Waldboden wahr. Was sich direkt zu unseren Füßen abspielt, bleibt dennoch meist verborgen. Mit der Eröffnung des TERRA.tracks „Formica rufa“ Mitte April 2026 in Uptrup wird genau diese unsichtbare Welt nun erfahrbar.
Zur feierlichen Einweihung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus der Region zusammen, darunter Ortsvorsteherin Monika Bruning, Vertreter der Stadt Bramsche, Repräsentanten des Natur- und Geoparks TERRA.vita sowie Asma und Gerrit de Jong von der Freien Waldorfschule Evinghausen.
Während sowohl der Ameisenlehrpfad als auch der Baumlehrpfad überarbeitet wurden, geht die grundlegende Renovierung des Baumlehrpfads im Jahr 2025 maßgeblich auf die Arbeit von Schülerinnen und Schülern der Waldorfschule zurück. Im Rahmen ihres Forstpraktikums haben die 7. Klassen den in die Jahre gekommenen Pfad freigelegt, neu aufgebaut und die Informationstafeln eigenständig getextet und künstlerisch gestaltet.
Die beiden jeweils rund vier Kilometer langen Rundwege machen damit nicht nur ökologische Zusammenhänge sichtbar, sie zeigen auch, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers gelingen kann. Entlang der Strecke werden die Lebensweise der Roten Waldameise sowie 48 heimische Baumarten für Schülerinnen und Schüler wie für Erwachsene anschaulich erklärt.
Durch die Verbindung beider Lehrpfade entsteht ein Lernort, der Naturerlebnis und Bildung eng miteinander verknüpft und in dem die Handschrift der Waldorfschule deutlich sichtbar ist.
Bild: (von links) Tim Trentmann (Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land), Katharina Freese und Michael Hein (TERRA.vita), Ortsvorsteherin Monika Bruning (Evinghausen), Klaus Sandhaus (Geschäftsführer Bramscher Stadtmarketing), Gerrit de Jong (Freie Waldorfschule Evinghausen) und Alexander Feldmann (Revierleiter Niedersächsische Landesforsten).


DANKE für den 1. Schulgemeinschaftstag
Liebe Eltern, liebe Schüler:innen, liebe Lehrer:innen, liebe Schulgemeinschaft,
von Herzen danken wir Euch für Euren großartigen Einsatz beim Schulgemeinschaftstag am vergangenen Freitag. Durch Euer Engagement ist unglaublich viel entstanden – sichtbar, spürbar und nachhaltig.
Dank Euch schauen die Schüler:innen der 12. und 10. Klassen demnächst auf die Blüten von rund 80(!) Rosenpflanzen. Die Unterstufe kann wieder Einrad fahren und hat außerdem wieder einen sauberen Eingangsbereich. Die Tischtennisplatte ist wieder voll funktionsfähig und auch im Saal ist es nun etwas angenehmer, weil es einige reparaturbedürftige Stühle weniger geworden sind.
Dank Euch wurden im Schulgarten Hecken geschnitten und Häuser weitergebaut, vor der Töpferwerkstatt ist tatsächlich eine Terrasse zum Vorschein gekommen, das große Treppenhaus in der Arche ist blitzsauber und in der Werkstatt ist es inzwischen so hell, dass man fast eine Sonnenbrille braucht – ein wunderbares Ergebnis!
Dank Euch kann die Küche im Sommer wieder Kräuter vor der Tür ernten und ein unschönes Blumenbeet wurde neugestaltet. Beides war nur möglich, da uns die Firma Hörnschemeyer Dächer GmbH & Co. KG einen LKW zur Verfügung gestellt hat, mit dem ein Opa uns 6 m³ Humus von der AWIGO geliefert hat.
Und auch der EOK hat am Schulgemeinschaftstag seine Baumpflanz-Challenge – mit etwas Verspätung – erfolgreich abgeschlossen: Vor der Schmiede wächst nun ein Apfelbaum.
All das wäre ohne Euch, die vielen großen und kleinen Helfer:innen, nicht möglich gewesen. Dafür sagen wir als Orga-Team ganz herzlich Danke! Ihr habt dazu beigetragen, dass dieser erste Schulgemeinschaftstag ein voller Erfolg wurde.
Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im Herbst. Wenn Ihr Ideen oder Anregungen habt, meldet Euch gern bei uns. Noch schöner: Wenn Du Lust hast, selbst eine Aktivität zu organisieren, sprich Dich einfach mit dem Orga-Team und dem Hausmeister ab.
Ein besonderer Dank geht an das Hausmeisterteam, das irgendwie überall zur gleichen Zeit war, um Fragen zu beantworten. Ebenso an das Küchenteam, welches uns mit dem Mittagessen für den ersten Schulgemeinschaftstag gestärkt hat.
Mit großer Dankbarkeit grüßt für den ELK
Cora Ast, Kai Wibbler und Melanie Cromme
PS: Für einen Klassensatz Einräder in der Unterstufe fehlen aktuell noch vier Stück. Falls Ihr noch ein Einrad in Euren Garagen oder Schuppen habt, das nicht mehr gebraucht wird, freuen sich Frau Hotfilter und die Kinder sehr über Deine Unterstützung.


Evolution im Labor erleben
Am letzten Tag vor den Osterferien sind die SuS der Klasse 12a in ihrer Mottowoche für einen Tag ins Labor der Universität Osnabrück gefahren. Gemeinsam wollten wir unsere DNA auf Spuren der Neandertaler testen. Der Laborleiter Dr. Jahreis hat die SuS Stück für Stück durch den Prozess geführt. Mit Hilfe der erarbeiteten Genetikgrundlagen und der Infos aus der aktuellen Epoche "Evolution" konnten die SuS gut nachvollziehen, wie die Laborabläufe funktionierten. Auch wenn Avatar- oder Loraxgene, ganz nach der Verkleidung einiger Schülerinnen, nicht wie erwartet nachgewiesen werden konnten, war es doch spannend zu sehen, dass wir einige reinerbige Homo sapiens (moderne Menschen) und einige mischerbige Homo sapiens (Mensch mit Neandertalergenen) in der Biologiegruppe hatten.


Einblick in die Epoche "Alte Hochkulturen" der Klasse 5b
Die Klasse 5b ist mit viel Begeisterung in die Epoche "Alte Hochkulturen" eingetaucht. Begonnen haben wir in der Steinzeit mit einem Lagerfeuer in der Klasse (natürlich nur mit LED-Lichtern). Da rückten wir dicht zusammen, erzählten Geschichten und erfuhren so, wie die Menschen die Sprache und das soziale Zusammenleben entwickelten. Danach ging die Reise weiter nach Mesopotamien, wo wir selbst mit der alten Keilschrift auf Tontafeln geschrieben haben. Angekommen in Ägypten begeisterten uns die (Bau-)Kunst, der besondere Totenkult und die Erfindung des Papyrus, den wir in der Klasse selbst herstellten. Die Präzision der alten Ägypter hat sich nun auch in den Bildern der Kinder in ihren Epochenheften wiedergefunden.


Das Gewächshaus stellt sich (erneut) vor
Mit vielen Ideen und guten Rezepten wachsen hier Gedanken und Taten.
All dies geschieht auf ehrenamtlicher Basis. Die Türen sind geöffnet, wenn wir es leisten können – kann sich niemand eintragen, bleibt das Gewächshaus eben geschlossen.
Aber was machen wir eigentlich?
Neben dem Verkauf von selbstgemachtem Kuchen und Gebäck gibt es im Gewächshaus leckere Kaffeespezialitäten, Latte Macchiato, verschiedene Tees und – je nach Saison – duftende Waffeln, warmen Chai Latte oder frische Obstsmoothies.
Sehr beliebt ist auch der Lolliverkauf, jeden 2. Donnerstag nach Schulschluss.
Es gibt außerdem den Waldow-Schrank mit Wachsmalblöcken, Stiften, Heften, Postkarten und vielem mehr sowie weitere Schränke mit liebevoll gestalteten Produkten: gestrickt, gebrannt, getöpfert oder gemalt. Dazu einen Bücherschrank zum Ausleihen sowie eine Flohmarkt-Kleiderstange.
Wisst ihr, dass wir eine Tauschbörse für Eurythmieschläppchen haben? Auch neue könnt ihr hier erwerben. Zudem gibt es neuerdings einen Flötenverkauf – ausgediente Flöten können dort verkauft oder gekauft werden. Sprecht uns gerne an!
Wir sind immer auf der Suche nach Künstlerinnen und Künstlern, die diese Schränke füllen und ihre Schönheiten zum Verkauf anbieten möchten. Dies ist völlig kostenlos – wir freuen uns, wenn die Schränke weiter voller Leben sind und so eine wunderbare Auswahl an zauberhaften Geschenken oder Mitbringseln entsteht. Und wenn der Verlauf gut lief, freut sich das Gewächshaus über eine Spende.
Für wen ist denn das Gewächshaus?
Ganz klar: Jede*r ist herzlich willkommen!
So treffen sich regelmäßig Gruppen wie der Lese-, Medien- oder Strickkreis, um gemütlich zusammenzusitzen, zu plaudern oder einfach nur zu verweilen.
Auch kann der Raum für Klassentreffen oder Ähnliches, auch von außerhalb, genutzt werden. Sprecht uns da gerne an!
Wir haben einen Kinderhochstuhl und eine kleine Spielecke – kleine Kinder sind natürlich herzlich willkommen!
Um 10 Uhr ist Pause und das Gewächshaus füllt sich mit Leben – da geht einiges über die „Ladentheke“.
Und wer macht das alles?
Vorweg die unermüdliche Chantal Eichberg, die das alles ermöglicht und in die Hand genommen hat – mit viel Liebe zum Detail, Schaffenskraft und vielen Ideen. Dazu mittlerweile 20 wundervolle Menschen, die das Gewächshaus weiter wachsen lassen.
Alle im Ehrenamt – mal die Woche, mal im Monat, ganz individuell, wie Zeit und Lust es zulassen.
Nicht nur Eltern aus der Schulgemeinschaft, sondern auch Menschen, die das Projekt mit Herz und Seele unterstützen wollen und mit Mut und Eifer dabei sind.
Und so schaffen wir es tatsächlich, fast täglich geöffnet zu haben.
Das Gewächshaus ist quasi ein Baby des Fördervereins, der uns diesen wundervollen Raum zur Verfügung stellt. Die Spendeneinnahmen sind für die Schule und Schüler*innen.
Haltet Ausschau nach der Fahne – wenn diese draußen steht, sind wir da!
Von Denise Eichstädt


Schülerbericht Berlinfahrt
Hallo,
Wir als neunte Klassen waren in Berlin und haben tolle Sachen erlebt.
Am Montag, den 19.01.26 sind wir nach Berlin aufgebrochen. Nachdem wir am Hauptbahnhof Berlin angekommen sind und uns im Hostel eingerichtet hatten, brachen wir zu einer Stadtrallye auf, bei der wir auf eigene Faust Berlin vom Hauptbahnhof bis zum Potsdamer Platz zu Fuß erkundet haben. Was direkt auffiel, war, dass Berlin sehr bunt ist und wie viel Geschichte in Berlin steckt, sowohl politisch als auch künstlerisch.
Am nächsten Tag, dem Dienstag, 20.01.26, waren wir morgens zuerst im Museum Topographie des Terrors. Die Führung war sehr spannend, hat uns aber gleichzeitig auch sehr mitgenommen.
Am Nachmittag sind wir dann mit der S1 Richtung Wannsee gefahren, um das Haus der Wannseekonferenz zu besuchen. Als wir da waren und über die Geschichte dieses Hauses erfahren haben, war es ziemlich schaurig zu erfahren, dass Menschen in der Lage waren, so eine grausame Entscheidung zu treffen.
Der Dienstag war ein sehr intensiver Tag, aber wir als SchülerInnen fanden es extrem wichtig, noch mehr darüber zu erfahren, und wir können auch nur empfehlen, wenn man mal in Berlin ist, es sich einmal anzusehen.
Am Mittwoch, dem 21.01.26, waren wir alle einmal kurz Politiker.
Morgens waren wir im Bundestag und haben spannende Sachen über den Bundestag erfahren und wie alles angefangen hat. Danach waren wir im Paul-Löbe-Haus und hatten nach einem reichhaltigen Mittagessen ein sehr interessantes Gespräch mit der Grünen-Abgeordneten Lisa Paus. Wir als Klasse hatten Fragen vorbereitet, die wir Frau Paus dann gestellt haben, und sie hat sie sehr ausführlich beantwortet.
Am Abend waren wir noch im Theater STRAHL und haben KRUG, ZERBROCHEN als Neuauflage gesehen; es war ziemlich intensiv.
Der letzte richtige Tag in Berlin, Donnerstag, der 22.01.26, war sehr voll! Erst waren wir im DDR-Museum und uns wurde vom Leben in der DDR erzählt. Der Museumsführer, der unsere Gruppe betreute, hat selbst in der DDR gelebt, und wir fanden es sehr interessant, sogar von einem Zeitzeugen zu erfahren, wie für ihn das Leben in der DDR war.
Nach dem Museum sind wir direkt zur nächsten Führung gefahren, nämlich der Führung durch den Berliner Untergrund. Es war schon echt cool und auch beängstigend.
Am Abend waren wir noch in der Schülerdisko; es hat extrem viel Spaß gemacht und war auch sehr witzig.
Der Freitag war sehr entspannt: Erst wurde in Ruhe gefrühstückt und dann Sachen und Zimmer aufgeräumt. Danach ging es Richtung Bahnhof und nach Hause.
Elisa Wehrkamp zu Höne und Lio Pundt für die Klassen 9a und 9b
Beilage Fotos:
Vor dem Bundestag
Auf der Brücke Museumsinsel
Abschied vom A&O-Hostel


Biografieprojekt der Klasse 8b - Präsentationen vor Eltern und Mitschüler:innen
Wie prägen Lebensläufe, Entscheidungen und Haltungen einen Menschen – und was davon ist für die eigene Gegenwart bedeutsam? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b im diesjährigen Biografieprojekt. Den Abschluss bildete eine öffentliche Präsentation, in der sie ihre Arbeiten vor Eltern, Mitschüler:innen und Lehrkräften vorstellten.
Im Rahmen des Biografieprojekts der Klasse 8b stellten die Schülerinnen und Schüler Mitte Januar ihre Arbeiten in einer feierlichen Präsentation vor. Über mehrere Monate hinweg hatten sie sich intensiv mit der Biografie einer selbst gewählten Persönlichkeit auseinandergesetzt und deren Leben, Wirken und Bedeutung für die Gegenwart untersucht.
Die Themenwahl spiegelte eine große Vielfalt wider: Vorgestellt wurden unter anderem Künstler:innen, politische Persönlichkeiten, Wissenschaftler:innen, Unternehmer:innen, Sportler:innen sowie zeitgenössische Vorbilder aus Kultur und Gesellschaft. Dabei zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Themen nicht zufällig gewählt hatten, sondern ihren persönlichen Interessen folgten und eigene Fragestellungen in die Arbeit einflossen.
Die Präsentationen machten sichtbar, wie gründlich die Biografien erarbeitet worden waren. Neben den schriftlichen Ausarbeitungen spielten kreative Elemente eine zentrale Rolle: Modelle, Collagen, Skulpturen, Plakate und bildliche Darstellungen unterstützten die Vorträge und halfen, komplexe Inhalte anschaulich zu vermitteln. In vielen Beiträgen zeigte sich, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur mit historischen Fakten beschäftigten, sondern auch zentrale Haltungen, Werte und Lebensfragen ihrer gewählten Persönlichkeiten reflektierten und in Bezug zur Gegenwart setzten.
Der Präsentationstag bot den Eltern einen lebendigen Einblick in den Arbeitsprozess und die Ergebnisse des Projekts. Die Vorträge wurden ruhig, konzentriert und mit sichtbarem Engagement gehalten. Die Atmosphäre war geprägt von Aufmerksamkeit, Wertschätzung und echtem Interesse an den unterschiedlichen Lebenswegen, die vorgestellt wurden.
Das Biografieprojekt zeigte eindrucksvoll, wie am Ende der Mittelstufenzeit eigenständiges Arbeiten, inhaltliche Vertiefung und kreative Gestaltung miteinander verbunden werden können – und wie Lernen besonders wirksam wird, wenn persönliche Zugänge und ernsthafte Auseinandersetzung den Lernprozess prägen.


Impressionen aus der Physik-Epoche der 8a
Die SchülerInnen haben in diesen drei Wochen zahlreiche Experimente zu den Bereichen Optik (Lichtbrechung), Elektromagnetismus und Hydromechanik selbst durchgeführt. Unter anderem haben sie in Teamarbeit Versuche zur Abbildung mit einer Sammellinse durchgeführt und einen Elektromotor selbst gebaut.


Bau-Epoche der 4. Klassen
Zweieinhalb Wochen lang verwandelten sich die Kinder der vierten Klassen in kleine Architekt:innen, Maurer:innen, Zimmerleute und Dachdecker:innen. Im Gartenbau-Garten wuchs, schraubte, sägte und hämmerte es gewaltig – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein echter Geräteschuppen, liebevoll „Der Palast“ genannt.
Zu Beginn wurde der Boden geebnet und das Fundament gegossen. Anschließend stellten die Kinder die Ständer auf, sägten Balken zu, trugen das Holz an Ort und Stelle und errichteten Schritt für Schritt die Grundkonstruktion. Es wurden Fenster eingesetzt, ein Dachstuhl gebaut und bereits teilweise mit Dachziegeln gedeckt.
Unterstützt wurden die Kinder dabei tatkräftig von engagierten Eltern und ihren beiden Klassenlehrerinnen. Auch unsere Hausmeister und Werklehrer waren eine riesen Unterstützung. Ein großer Dank geht auch an Tom Schirner, der den Bau intensiv begleitet hat und sogar laminierte Hinweisschilder vorbereitet hat, sodass die Kinder an den einzelnen Stationen genau wussten, welche Arbeitsschritte anstanden.
Das Wetter spielte wunderbar mit, die Stimmung war durchweg gut, und es kam zu keinen größeren Zwischenfällen. Zum Abschluss gab´s natürlich ein zünftiges Richtfest – bei herrlichem Sonnenschein, mit fröhlicher Stimmung und stolzen Gesichtern.
Zwar ist „der Palast“ noch nicht ganz fertig, aber das stört niemanden. Mit viel Einsatz und Gemeinschaftsgeist entstand so ein gelungenes Werk, auf das die Schülerinnen und Schüler zu Recht stolz sein können.
Chantal Eichberg


Projekt Friedenszeichen
Die Klasse hat sich dabei in Gruppen mit fünf aktuellen Konflikten in der Welt beschäftigt und für jeden Konflikt einen Steckbrief entworfen, sowie eine Stele gestaltet. Die 5 Stelen wurden im Rahmen der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Kriegsendes im Park Kalkriese mit 49 weiteren Stelen, die von 8 weiteren Schulen gestaltet wurden, feierlich präsentiert. Da sich unsere Klasse auf Klassenfahrt befand, hat Janus Placke die Präsentation unserer Stelen dankenswerter Weise übernommen.
Janus hat das großartig gemacht - ganz allein stand er bei den Stelen aus Evinghausen und stellte für seine Klasse und unsere Schule die erarbeiteten Werke vor. Interessiert und aufmerksam hörten ihm Varusschlacht-Geschäftsführer Stefan Burmeister und Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs zu.
Im Rahmen des Projekts ist eine Broschüre entstanden, in der alle 54 Konflikte mit Steckbriefe beschrieben werden und die gestalteten Friedenszeichen zu sehen sind. Anbei der Link zu der Broschüre:
https://www.kalkriese-varusschlacht.de/fileadmin/user_upload/varusschlacht/0_allgemein/Flyer/Broschuere_8.Mai_small.pdf


Madrid Austausch 2025
Die spanischen Austauschschüler*innen aus Madrid besuchten uns bereits für eine Woche im regnerischen Februar. Das war eine abwechslungsreiche Woche, bei der wir z. B. den Spaniern mit einer Rallye die Osnabrücker Innenstadt zeigten. Dabei sind wir am Dom gestartet und mussten uns durch unterschiedliche Aufgaben auf Spanisch und Deutsch bis zum Schloss durcharbeiten. Am Mittwoch sind wir gemeinsam in die Eishalle gegangen und wurden überrascht von den doch recht gut schlittschuhlaufenden Spaniern. Den Austausch rundete eine Party bei Familie Lingens am Freitagabend ab, bei der wir uns von den Spanien verabschiedet haben.
Im März ging es dann endlich für uns im Flugzeug nach Madrid. Die Hoffnung auf viel Sonne blieb uns leider verwehrt, da wir ähnlich regnerisches Wetter wie in Deutschland hatten. In Madrid wurden wir von unseren Gastfamilien ganz herzlich in Empfang genommen und haben mit Ihnen den restlichen Tag verbracht.
Am Montag haben wir die „Escuela libre Micael“, eine von drei Waldorfschulen in Madrid, kennengelernt. Danach sind wir gemeinsam mit unseren Austauschschüler*innen in die Innenstadt gefahren und haben einen City-Bustour gemacht, um die Hauptstadt Spaniens kennenzulernen. Am Dienstag sind wir in das „Museo del Traje“ (Kleidungmuseum) gefahren und Mittwoch und Donnerstag haben wir uns unterschiedliche Sehenswürdigkeiten in Madrid angeschaut. Am Freitag hatten wir gemeinsam mit unseren Austauschschüler*innen Unterricht und danach war die Abschlussfeier. Nachmittags hatten wir immer Freizeit, die wir mit unseren Austauschschüler*innen individuell verbracht haben. Einige haben sich getroffen, andere sind zusammen zu den jeweiligen Hobbies gefahren oder haben Zeit in den Familien verbracht.
Am Samstagvormittag mussten wir uns leider von unseren Gastfamilien verabschieden, denn für uns ging es wieder zurück nach Deutschland. Der Austausch war eine gute Möglichkeit, Spanisch zu lernen und neue Eindrücke zu sammeln. Es war eine sehr schöne Zeit!


Rückblick auf den künstlerischen Abschluss der 12. Klassen
Der Künstlerische Abschluss ist Teil des Waldorfabschlusses, an dem alle Schüler*innen in der zwölften Klasse teilnehmen.
Der Abschluss besteht aus einem abendfüllenden Bühnenprogramm. Die vom ersten Schuljahr an entwickelten Fähigkeiten werden mit einem gelungenen Abschluss abgerundet und präsentiert. Außerdem findet eine Ausstellung der Kunstwerke aus dem Kunstunterricht parallel statt.
Die Konzentration auf den Abschluss bietet manchen Schülern zum ersten Mal eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Künsten. Sie zeigen bei der Ausgestaltung von eurythmischen Bewegungen, dass es ihnen gelingt, eigene Raumformen zu gestalten und plastische Sprachprozesse in eurythmisch-musikalischen Prozessen körperlich und bewegungsmäßig zu ergreifen.
In der Musik spielen sowohl gesangliche und instrumentale Beiträge einzelner Schüler*innen oder von Gruppen eine hervorgehobene Rolle. Vieles kann jetzt selbständig ergriffen und nach eigenen Ideen ausgearbeitet, eigene Kompetenz kann nun erarbeitet und gezeigt werden.
An der morgendlichen Schüleraufführung beteiligten sich die 4.-Klässler*innen, um sich von ihren Paten mit einem Lied zu verabschieden.
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