Die Schulführungsdelegation: Helmut Gronemann, Dr. Alexander Piecha, Michael Posch, Ellen Rubbel und Sigrid Solbrig (von links oben)

Die Gremien der Schule

Wie alle Waldorfschulen hat auch die Freie Waldorfschule Evinghausen keinen Direktor, sondern funktioniert in Selbstverwaltung mit vielen Gremien und Delegationen. Das macht es manchmal nicht einfach, die Zuständigkeiten und Abläufe zu durchschauen. Im Folgenden werden die einzelnen schulischen Gremien und ihre Funktionen erläutert.

Die Schulführungsdelegation

Die Schulführungsdelegation besteht aus fünf Mitgliedern, von denen vier vom Kollegium in der Beratungskonferenz für die Amtsdauer von drei Jahren gewählt werden; das Kollegiumsmitglied im Geschäftsführenden Vorstand ist obligatorisches Mitglied der Schulführungsdelegation. Die Schulführungsdelegation soll unter anderem Anlaufstelle für viele Schulführungsfragen von Eltern, Lehrern, Schülern sein, Kollegen beraten, Deputatsfragen bearbeiten, Unterrichtsversorgung sicherstellen, Post bearbeiten, Beurlaubungen von Schülern oder Lehrern entscheiden, die Schulentwicklung im Blick haben, Umgestaltungsprozesse initiieren und/oder begleiten.

Mitglieder der Schulführungsdelegation sind zur Zeit: Herr Helmut Gronemann, Herr Dr. Alexander Piecha, Herr Michael Posch, Frau Ellen Rubbel und Frau Sigrid Solbrig.

Der Einstellungskreis

Diese Delegation soll in Abstimmung mit der Schulführungsdelegation Neueinstellungen vorbereiten und durchführen sowie die neuen Kollegen durch ihr erstes Jahr bis zur Festanstellung begleiten. Er stellt dazu den neuen Kollegen einen erfahrenen Mentor an die Seite. Über die Festanstellung entscheidet die Schulführungsdelegation in Abstimmung mit dem Einstellungskreis.

Für den Einstellungskreis sind zur Zeit delegiert: Herr Dr. Kai Huckels, Frau Ulrike Kaiser, Frau Gabriele Schön sowie als Mitglied aus der Schulführungsdelegation und des GfV Herr Helmut Gronemann.

Schulentwicklungsdelegationen

Für größere Aufgaben, die das Konzept der Schule verändern, können von der Beratungskonferenz Schulentwicklungsdelegationen eingesetzt werden. Solche befristet arbeitenden Delegationen bearbeiten und entscheiden einzelne Fragen der Schulentwicklung. In der letzten Zeit waren dies z.B. "Wahl der zweiten Fremdsprache" oder "Neues Konzept für die ersten beiden Schuljahre". Eine Delegation holt den Rat aller von einer Entscheidung Betroffenen sowie von der Beratungskonferenz ein, macht sich sachkundig, informiert über den Entscheidungsfindungsprozess und entscheidet selbständig.

Die Schulentwicklungskonferenz

Um bei der Entwicklung Schulprofil bildender Ziele möglichst viele Kollegen und Kolleginnen mitzunehmen, haben wir ab diesem Schuljahr eine Schulentwicklungskonferenz eingeführt, die immer dann donnerstags tagt, wenn keine Beratungskonferenz ist, also ca. drei Mal im Monat. Die Schulentwicklungskonferenz berät und votiert in Schulentwicklungsfragen. Dies sind Themen, die grundlegende Veränderungen des Schulbetriebs betreffen (Pädagogik, Selbstverwaltung, Bau etc.) und damit Schulprofil bildende Wirkung haben. Geleitet wird die Schulentwicklungskonferenz durch die Mitglieder der Schulführungsdelegation. Für themengebundene Arbeitsphasen kann die SEK durch Eltern und Schüler/Schülerinnen erweitert werden. Für die Dauer ihrer Mitarbeit sind sie in den Belangen des jeweiligen Arbeitsthemas berechtigt, ihr Votum abzugeben. Bedingung zur Mitarbeit ist die verbindliche Mitarbeit für die Dauer des jeweiligen Prozesses. Die SEK kann votieren, trifft aber keine Entscheidungen. Die SFD greift statt dessen das Votum auf und führt die Entscheidung herbei.

Die Pädagogische Konferenz

Die wöchentliche Pädagogische Konferenz, an der alle Lehrer der Schule teilnehmen, ist das Herzstück der Waldorfschule. Sie dient der internen Lehrerfortbildung, der Behandlung aktueller pädagogischer Fragen, Schüler- und Klassenbesprechungen etc. Projekte, wie beispielsweise Klassenspiele, werden vorgestellt und ausgewertet und Erfahrungen ausgetauscht. Außerdem findet menschenkundliche Grundlagenarbeit statt. Es tagt allerdings nicht immer das Gesamtkollegium, sondern es werden auch regelmäßige Stufenkonferenzen einberufen, auf denen sich die Lehrer der Unter-, Mittel- und Oberstufe austauschen.

Leitung: Ina Jäger, Antje Saathoff und Ramona Lange.

Die Beratungskonferenz

Die einmal im Monat tagende Beratungskonferenz ist der Ort, wo Delegationen gebildet und beraten werden. Somit ist die Beratungskonferenz auch das konstituierende Organ für die alle schulführenden Delegationen, für die Schulführungsdelegation, und den Einstellungskreis. Delegationen berichten in der Beratungskonferenz von ihren Prozessen und lassen sich beraten, um eine breite und transparente Grundlage für die zu treffenden Entscheidungen zu schaffen und den Entscheidungsprozess voranzubringen. Dazu bereiten sie für die jeweilige Sitzung eine Handreichung vor, die bis zum Dienstag vor der Konferenz allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird. Die Inhalte der nächsten Beratungskonferenzen hängen im Lehrerzimmer aus.

Zu den Beratungskonferenzen sind alle fest angestellten Lehrer verpflichtet. Außerdem gibt es Elternvertreter aus dem ELK, die an dieser Konferenz teilnehmen.

Die Beratungskonferenz wird derzeit von Alexandra Bilecen, Helmut Gronemann und Friedmuth Strohmayer geleitet.

Die Technische Konferenz

Die wöchentliche Technische Konferenz ordnet die organisatorischen Angelegenheiten des Schulalltags. Hier wird auch über die Arbeit und Beschlussfassung des Geschäftsführenden Vorstandes, der Schulführungsdelegation, der Landesarbeitsgemeinschaft, der Teilkonferenzen etc. berichtet.

Zur Zeit wird die technische Konferenz von Frau Claudia Hülsmann geleitet.

Die U3-Konferenz

Die U3-Konferenz tagt nach Bedarf parallel zur Schulentwicklungs- und zur Beratungskonferenz. Hier treffen sich die neuen Kollegen und Kolleginnen, die weniger als drei Jahre an der Schule sind, insofern sie nicht bereits in die SEK oder BK eingebunden sind. Die U3-Konferenz bestimmt zu Beginn eines jeden Schuljahres eine Konferenzleitung, wählt sich ihre Themen selbst, lädt sich erfahrene Kollegen, Elternvertreter oder Schüler ein, wenn sie zu bestimmten Themen Informationen oder Austausch wünscht. Ein Mitglied des EK und ein Mitglied der SFD nehmen mindestens einmal pro Quartal an einer Sitzung teil, um wahrzunehmen, welche Themen in der Konferenz bearbeitet wer den. Schulführungsdelegation und Einstellungskreis bestimmen dazu einen festen Ansprechpartner.

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