Pressespiegel

Unsere Schule mit Mia im Fernsehen: Vier Viertel auf KiKa

https://www.kika.de/videos/sendung107810_zc-dbf2caa8_zs-5d23b3af.html

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Aktuelle Artikel aus der Presse

mit freundlicher Genehmigung der NOZ | Bramscher Nachrichten (www.noz.de/bramscher-nachrichten)

Bericht über die Schülerfirma Jamii aus der BN vom 29.4.2019

 

 

Facharbeiten 2019 | BN 6.5.2019 | online

Schüler können stolz auf ihre Facharbeiten sein: Elfter Jahrgang präsentiert seine Werke
Bramsche. Die Vielfalt ihrer Facharbeiten als Teil des Waldorfabschlusses haben jetzt die Schüler des elften Jahrgangs der Waldorfschule Evinghausen präsentiert.
„Ein Jahr lang haben sich die Schüler mit dem von ihnen ausgewählten Thema intensiv auseinandergesetzt“, betonten jetzt die Klassenbetreuer der beiden elften Klassen der Waldorfschule in Evinghausen, Annette Lakeberg und Michael Posch. Neben einer theoretischen Ausarbeitung und einem praktischen Teil hatten die 42 Schüler auch die Aufgabe, ihre Arbeit sowohl vor dem Kollegium als auch der Öffentlichkeit zu präsentieren und einen Messestand zu ihrem Thema zu entwickeln. „Für die Schüler und die Facharbeitsbetreuer eine intensive Zusammenarbeit“, so Annette Lakeberg.
Die öffentlichen Vorträge seien jetzt der Abschluss der gesamten Arbeitsphase. Zuvor hätten alle Schüler ihre Arbeiten dem Kollegium präsentiert. Vom Gesamtkollegium seien dann Rückmeldungen zu den Facharbeiten gegeben worden. Ein Gutachten der Facharbeitsbetreuer sowie eine umfassende Beurteilung des Verlaufs des gesamten Projektes würden ebenfalls dazugehören, betonte Lakeberg. Ziel sei es, dass sich die Schüler selbst organisierten. Es habe Momente gegeben, an denen sie sich gefragt habe, ob das wirklich funktioniere, schließlich hätten aber alle Schüler bewiesen, was in ihnen stecke. Für die Gesamtleistung gebe es jetzt eine Note. Die Facharbeiten gehören zum Waldorfabschluss.
Alle Arbeiten seien erwähnenswert, betont Lakeberg. Stellvertretend für die Bandbreite und Kreativität der Schüler wies sie jetzt auf die Arbeiten von Jonathan Schulze und Monika Jänsch hin. Jonathan Schulze hat zum Thema „Minimalismus“ gearbeitet. In diesem Zusammenhang hat er einen Mini-Van zu einem kleinen Wohnmobil ausgebaut. Dabei habe der Schwerpunkt auf der Dokumentation der Arbeits- und Prozessschritte gele- gen, so der junge Fahrzeugbauer. „Ich wollte den Minimalismus in allen Lebenslagen betrachten“, so der Schüler.
„Austesten, wie weit ich gehen kann“, hat sich Monika Jänsch gedacht, als sie das Thema „Musik als Therapie – Musiktherapie“ ausgewählt hat. Seit ihrer Geburt hat sie eine Dysmelie, eine Fehlbildung ihrer rechten Hand. Da Musik für sie schon immer ein wichtiger Bestandteil im Leben gewesen sei, habe sie sich gefragt, was sich eigentlich hinter dem Themenkomplex der Musiktherapie verberge. Gesagt, getan – so habe sie beispielsweise bei einer Musiktherapeutin hospitiert und in jeder Woche Klavierunterricht genommen, so die Schülerin. Jetzt hat sie zur Verwunderung und Begeisterung ihres Publikums mit ihrer linken Hand und mit der rechten Hand in der Funktion eines Spielfingers drei Stücke auf dem Klavier gespielt.Große Bandbreite
Die Liste der Themen und Ideen der Facharbeiten war lang. Vom Lautsprecherbau, dem Mantrailing – der Arbeit der Hundesuche –, dem Thema Motivation, dem Phänomen Stimme, dem Tierschutz und Tierwohl in der Nutztierhaltung am Beispiel der Legehennen oder einer Ausarbeitung über die Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg bis zu den Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz reichte die Bandbreite der Themen, an denen die Schüler ein Jahr lang gearbeitet hatten.
„Wir sind schon auch etwas stolz, wenn wir sehen, was unsere Schüler geleistet haben“, betonte Annette Lakeberg. Die Eltern, Geschwister, Freunde und Facharbeitsbetreuer dürften es genauso gesehen haben. Der Applaus nach den Präsentationen der Schüler sprach jedenfalls dafür.
Text und Foto o. l. von Peter Selter | http://www.noz.de/nozpremium

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Frühlingsfest 2019 | aus der BN vom 28.4.2019 | online

Evinghausen. Einen ganz neuen Eintrag in den Bramscher Veranstaltungskalender stellte das Frühlingsfest an der Waldorfschule Evinghausen dar. Es ist der Nachfolger des Pflanzenmarktes, dessen Idee neu aufgegriffen und inhaltlich etwas erweitert worden war.
Eröffnet wurde das Fest durch musikalische Darbietungen einiger Schulklassen sowie eines Müttertrios. Anschließend wurde eifrig an den verschiedenen Ständen geschaut und eingekauft. Secondhandkleidung, Pflanzen, Gemüse, Buchbindearbeiten und diverse Imbissangebote konnten hier erworben werden. Auch die schuleigene Schmiede hatte ihre Türen geöffnet.
Bevor sich gegen Mittag der Fall von Regentropfen verstetigte, war es nicht leicht, in der Nähe der Waldorfschule einen Parkplatz zu erhalten.
Als dann aber die Notwendigkeit zunahm, die Verkaufsstände immer intensiver durch Plastikplanen vor der Feuchtigkeit von oben zu schützen, hatte dies auch Auswirkung auf den Geschäftsbetrieb, sodass bei etlichen Anbietern die Entscheidung fiel, ihre Stände vorzeitig abzubauen.
„Gefreut haben uns die vielen Besucher, die künstlerischen Darbietungen bei der Eröffnung sowie der allgemein positive Zuspruch für unser Frühlingsfest“, zog Heidi Engel vom Organisationsteam dennoch eine positive Bilanz. „Das Fest ist in jedem Fall ausbaufähig und kann sich hoffentlich, neben dem Basar im Winterhalbjahr, zu einer größeren Veranstaltung im Frühling entwickeln.“ (Text & Foto: H. Schulze)

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Nyendo-Netzwerk
Evinghausen: Schülerfirma unterstützt Kenia-Projekt
von Holger Schulze | Bramscher Nachrichten, 29. Juni 2018

Die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern der Waldorfschule Evinghausen am Hilfsprojekt „Nyendo-Netzwerk“ nimmt Gestalt an. Das Netzwerk stellte sich nun erstmals im Rahmen des schulinternen Sommerfestes mit seinen aktuellen Aktivitäten vor.

Nyendo bedeutet auf Kishuaeli Bewegung. Das Netzwerk ist als Schülerfirma konzipiert. „Nyendo lernen – Hand in Hand“, so die etwas bildhaftere Überschrift der Initiative, wurde in Evinghausen im Oktober 2017 an den Start gebracht. Bundesweit gehören gegenwärtig fünf Schulen diesem Netzwerk an. Federführend in die Hand genommen hatten diesen Start an der hiesigen Waldorfschule Alexander Piecha und Regine Meyer zu Strohe aufgrund persönlicher Eindrücke von den Lebensverhältnissen in Kenia, insbesondere in den Slums von Nairobi.

Dort verdient ein Lehrer in den Slumschulen umgerechnet 50 Euro im Monat, bei mit dem Niveau von Deutschland vergleichbaren Lebensmittelpreisen in den Supermärkten. Dies aber auch nur zehn Monate pro Jahr , denn in den Ferien gibt es kein Geld für die Lehrer, wie Piecha berichtete. Und wenn dann noch Präsidentschaftswahlen oder Unruhen anstehen, bleiben die Schulen kurzerhand zusätzlich geschlossen. Diese Gehaltslücke zu überbrücken half die Waldorfschule Evinghausen bereits mit 7500 Euro, erwirtschaftet beim letzten Basar und durch Spenden.
20 Schüler aktiv

Nun aber greifen rund 20 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen neun bis 11 aktiv in das Geschehen mit dem Aufbau ihrer Schülerfirma ein. Der Verkauf von Schulkleidung, das Aufstellen von Sammeltonnen für Pfandflaschen auf dem Schulgelände, das Catering bei Schulveranstaltungen wie den Präsentationen der Facharbeiten, Schulentlassfeiern, Klassenspielen, den „Künstlerischen Abschlüssen“ und etliche Ideen mehr sind vorhanden und sollen in die Tat umgesetzt werden. Ein erster Schritt hierzu war der Verkauf von afrikanischem Fingerfood, Sweat- und T-Shirts, Turnbeuteln und Frühstücksdosen beim Schulfest.

Auch die Waldorfschule selbst unterstützt das Projekt mit 3000 Euro, von denen der organisatorische Unterbau der Initiative gesichert wird. So steht zum Beispiel in den Herbstferien der Besuch aus Afrika bei den Waldorfschulen in Schwerin, Ottersberg, Melle, Kakentorf und Hannover an, um dort für einen Beitritt zum Netzwerk zu werben. Dies alles kostet Geld und wird von der Waldorfschule Evinghausen finanziell unterstützt. Denn das Ziel, für die bereits 14 in Afrika im Netzwerk zusammengeschlossenen Schulen mindestens einen Partner in Deutschland zu finden, ist noch nicht erreicht.

„Helfen, die Armut und den Hunger in Kenia, einer der ärmsten Regionen der Welt zu reduzieren“, das ist das Anliegen des Nyendo-Netzwerkes. Aber der ehrenamtliche Einsatz der Schüler für die Partnerschule bringt auch in Deutschland etwas in Bewegung. Wer in Evinghausen am Netzwerk mitarbeitet, lernt nebenbei, wie eine Unternehmensgründung funktioniert, wie ein Finanzierungsplan aussehen kann, wie Bankgespräche geführt und Vertriebsstrategien entwickelt werden. Außerdem haben die Nyendo-Netzwerker in der 12 Klasse die Möglichkeit, auf Wunsch das zum Ende der Schulzeit in Evinghausen obligatorische Praktikum in einer sozialen Einrichtung in Afrika wahrzunehmen.
Unternehmertum als Wahlfach

Und auch im Stundenplan der Schule selbst wird es eine Weiterentwicklung im Zusammenhang mit dem Projekt geben. „Im nächsten Schuljahr haben wir Nyendo unter der Überschrift „Entrepreneurship“ für die Zwölftklässler als Wahlfach im Unterrichtsangebot. Unternehmertum als Schulfach ist in Deutschland noch ein ziemlich neues Thema, in anderen Ländern aber schon etablierter. Mal sehen, was sich daraus für Evinghausen ergibt“, so Waldorflehrer Alexander Piecha.

NOZ/Bramscher Nachrichten, April 2018

NOZ | 13. November 2017

Bramscher Nachrichten | 12. September 2017

Bramscher Nachrichten | 2. September 2017

Bramscher Nachrichten | 5. September 2017

Bramscher Nachrichten | Juni 2017

Bramscher Nachrichten | Juni 2017

Bramscher Nachrichten | Mai 2017

Bramscher Nachrichten | Mai 2017