Berichte und Hinweise

An dieser Stelle veröffentlichen wir Texte zu unterschiedlichen Themen. Das können Impulse im Sinne von Gedankenanstößen oder auch Berichte sein, die mit dem Namen des Autoren gekennzeichnet werden, sofern sie nicht aus unserer eigenen Redaktion stammen. Wenn Sie einen Bericht hier veröffentlicht sehen möchten, wenden Sie sich an: website(at)waldorfschule-evinghausen.de.

Finanzhilfekampagne

Im Rahmen der Finanzhilfekampagne haben wir Politiker zu uns in die Schule eingeladen (es werden auch noch weitere folgen), wir haben die Unterschriftenaktion gestartet (man kann immer noch unterschreiben, Listen kann man direkt hochladen oder mir geben) und auch die Postkartenaktion, die leider sehr kurzfristig vor den Ferien kam, war ein Erfolg - jedenfalls nach den Politikerreaktionen.

Neue Hausordnung

Die neue Hausordnung mit der Bitte um Kenntnisnahme.

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Informationen zum Projekt Trink!Wasser

Aus einer E-Mail im Februar 2017 an unsere Schule:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
seit 2010 gibt es die Initiative Trink!Wasser, die vom Netzwerk Adipositas des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück mit Unterstützung mehrerer Wasserversorger ins Leben gerufen wurde. Das Ziel war es, mittelfristig alle öffentlichen Schulen mit Trinkwasserspendern zu versorgen. Inzwischen nehmen bereits über 60 Schulen in Landkreis und Stadt an dem Projekt teil.
 
Vielen Dank, dass auch Sie sich für eine Versorgung durch einen Trinkwasserspender entschieden haben. Anbei möchten wir Ihnen den offiziellen Flyer des Projektes als PDF-Datei zukommen lassen.
Den Flyer dürfen Sie gerne für Ihre Homepage nutzen, per Mail an Eltern und Kinder versenden oder als Ausdruck neben dem Wasserspender aufhängen, um den Beteiligten so noch einmal weitere Informationen zu dem Projekt zukommen zu lassen. Zudem können wir Ihnen bei Bedarf den Flyer in Papierform zur Verfügung stellen.
 
Die Gelegenheit würden wir auch gerne nutzen, um Sie um eine kurze Rückmeldung per E-Mail zu bitten: Ist der Wasserspender bei Ihnen noch in Verwendung und wie wird er von den Schüler*innen angenommen?
 
Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Schwierigkeiten haben, die das Projekt betreffen, wenden Sie sich bitte an uns.
 
Auf weiterhin gute Zusammenarbeit,
Mit freundlichen Grüßen
Janna Heinrich
Im Namen der Steuerungsgruppe Trink!Wasser

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Crowdfunding für pädagogische Friedensarbeit in Ägypten

Sekem ist eine Initiative in der Nähe von Kairo, die seit 40 Jahren mit der biologisch dynamischen Landwirtschaft und sozial-kulturellen Konzepten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent leistet.
Die Sekemshool ist inspiriert von der Waldorfpädagogik. Über all das hinaus, was die Kinder dort lernen dürfen, wird jeden Tag die Saat für eine friedlichere  Zukunft in der arabischen Welt gelegt.

Soraya Abouleish, eine Enkelin von Dr. Ibrahim Abouleish, dem Gründer der Sekeminitiative, hat nun eine Crowdfunding Kampagne gestartet, mit der weitere Projekte für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden sollen. Hier kann man auch mit kleinen Beträgen helfen:
                          
Transforming Education in Egypt | Indiegogo

(Perönliche Infos über Ulrike Linnemann)

Auch wenn Sie nichts spenden möchten, können Sie helfen, indem Sie den Link über Ihr Netzwerk verbreiten.

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zum Achtklass-Stück „Herr der Diebe” März 2017


„Manchmal reden die Erwachsenen davon, wie schön es war, ein Kind zu sein und träumen sogar davon wieder eines zu sein. Aber wovon haben sie geträumt, als sie Kinder waren? Weißt du es? Ich glaube, sie träumten davon endlich erwachsen zu sein.“

Es gab keine Haupt- und Nebenrollen … obwohl viele Figuren eine längere Anwesenheit auf der Bühne hatten, mehr Text zu sprechen und häufiger auftreten mussten. Aber es gab so viele tragende Rollen: Ein typisches Beispiel für die kluge Inszenierung und geschickt aufgebaute Dramaturgie war die Figur der „Butlerin“, die in unnachahmlich stoischer Weise die Türklingel hielt und sie vollkommen reduziert auf ihre Funktion mit Stil wieder aus dem Sichtfeld trug. Die Requisiten waren minimalistisch, aber punktgenau eingesetzt. Ihre Wahl und ihr Einsatz richtete den Fokus der Zuschauer immer auf die Spielenden.

Die Rezensentin könnte und würde eine ausführliche Beschreibung jeder Rolle liefern, verzichtet an dieser Stelle aber aus akutem Platzmangel darauf und beschränkt sich auf eine Zusammenfassung der Eindrücke: Verdient hätten es die Schauspielenden auf jeden Fall!

Obwohl mir die meisten Achtklässler bekannt sind, habe ich sie während der Proben und beim Spielen kaum wiedererkannt. Sie erschienen mir wie magisch verwandelt und zeigten im Spiel miteinander eine enorme Bühnenpräsenz und eine solche Größe, wie sie ihnen sonst scheinbar selten ermöglicht wird.

Vor dem wunderschönen Bühnenbild erzählten uns die Mädchen und Jungen eine Geschichte über Macht und Ohnmacht der Kindheit, über den Schatz der Magie und der Verbundenheit, über Reichtum und Armut, über verlorene Erwachsene und solche, die sich all diese Schätze bewahrt haben. Letztere sind in der Geschichte die Verbündeten der Kinder. Möglicherweise waren solche Menschen auch bei der Realisierung dieses durch und durch begeisternden Achtklass-Stücks beteiligt.

Das Spiel hat jede und jeden Zuschauenden berührt. Das gilt für das Schülerpublikum in gleichem Maße wie für die übrigen Zuschauer. Mehr kann man als Theatermensch nicht erreichen …

Die Zeit der Proben und die Aufführungen waren anstrengend und herausfordernd: es sollen Schweiss und Tränen geflossen sein, es kam zu Verletzungen verschiedenster Art, Lachen und Komik haben ebenfalls eine große Rolle gespielt. Es gab während der Aufführungen vergessene Einsätze, deplatzierte Requisiten, Textlücken und vieles mehr an kleinen Katastrophen, die zum Theaterleben dazu gehören. Ich ziehe hiermit erneut meinen Hut vor der unglaublichen Improvisationsfähigkeit der Beteiligten: wo ein echter Knebel fehlte, gab es halt einen Luftknebel, den ohnehin niemand sah, weil sich der Schauspieler rasch vom Publikum weg drehte.

An dieser Stelle geht ein Dankeschön an die Musiker und Musikerinnen, deren zitternde Knie man während ihres Einsatzes nicht mal im Ansatz gehört hat. Es war ein Genuss! Das gilt auch für die Sänger und Sängerinnen, die das Stück mit ihrem stimmkräftigen Gesang eingerahmt haben und für das wundervolle Karussell, das im Wechsel der Walzer tanzenden Figurinen uns als Publikum jedes Mal in seinen Bann zog.

Äußere und innere Auseinandersetzungen, Kampf und Selbstüberwindung haben offensichtlich zu der spürbaren Transformation der Spielenden geführt, die sich nicht zuletzt in einer Veränderung des Miteinanders der Jungen und Mädchen zeigt. - An dieser Stelle ist es Zeit für den Wehrmutstropfen: Nach dieser reichhaltigen Zeit und der Erfahrung des Gelingens kommt jetzt ... was? - Die meisten Spielenden hätten nochmal so viele Aufführungen spielen wollen. Sie schrecken davor zurück, die entdeckten Facetten ihrer Persönlichkeit dem Alltag unterzuordnen. Es wäre großartig, diese wertvolle Quelle auch im Schul-(Alltag) zu schätzen und zu nutzen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für diese wundervolle Zeit und fünf großartige Aufführungen!!!

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“ (Oscar Wilde)

ein Text von Beatrix Baumgart (März 2017)
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Wir sind wieder Umweltschule!

Am 20. September 2016 fand in Cloppenburg die Auszeichnungsveranstaltung für Umweltschulen im Osnabrücker Land statt. Auch in diesem Jahr zeigten sich die Juroren wieder begeistert von vielen der eingereichten Darstellungen.

Die Freie Waldorfschule Evinghausen wurde erneut ausgezeichnet und kann sich nun „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule 2014 bis 2016“ nennen.
An unserer Schule hat der Jury dieses Mal besonders die Einrichtung eines Küchenpraktikums in den siebten Klassen gefallen, in dem  die Kinder etwas über Ernährungslehre erfahren und auch  ihr Bewusstsein schulen für eine schonende, ökonomische und ökologische Verarbeitung von Lebensmitteln. Des Weiteren honorierte die Jury  die regelmäßige Durchführung eines Pflanzenmarktes -  einer Aktion für die Familien der Schüler, für Lehrer und Gäste. Pflanzen bzw. Ableger werden aus den privaten Gärten und aus dem Schulgarten entnommen und an einem bestimmten Termin auf dem Schulgelände verkauft oder getauscht.

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unsere Info-Broschüre

Wir haben für neue Schulvereinsmitglieder ein Info-Paket geschnürt und drucken lassen. Man findet darin sehr viele für den Schulalltag relevante, ganz pragmatische Informationen. Erhältlich im Schulbüro.

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